Soziale Ablehnung, Mobbing & Bullying
… über die gefährlichen Folgen und konkrete Tipps, was Sie als wahre:r Leader:in dagegen unternehmen kannst
In einem folgenreichen Experiment aus dem Jahr 2003 konnten US-Psycholog:innen dies bestätigen:
Studierende wurden zu einem Computerspiel namens „Cyberball“ eingeladen, bei dem in Dreiergruppen über das Internet gespielt wurde. Die Spieler:innen warfen sich einen virtuellen Ball zu, wobei zwei der Spieler:innen in Wirklichkeit nur Computerprogramme waren. Während des Experiments wurden die menschlichen Teilnehmer:innen im MRT (= Magnetresonanztomograf) gescannt. In einer Runde wurden sie hi und da angespielt, in der nächsten Runde wurden sie von den vermeintlichen Mitspielern ignoriert. Dabei leuchtete im MRT eine bestimmte Hirnregion auf: das dACC = dorsale anteriore Zingulum. Diese Region ist auch aktiv, wenn körperlicher Schmerz empfunden wird. Die Forschergruppe geht deshalb davon aus, dass Ausgrenzung ähnliche Gehirnaktivitäten wie physischer Schmerz auslösen kann – beide Arten von Schmerz werden von den gleichen neuronalen Schaltkreisen verarbeitet.
… nennt sich in diesem Zusammenhang ein weiteres Phänomen, das durch soziale Abweisung ausgelöst wird: Werden wir unerwartet abgelehnt, „bremst“ unser Herz. Der Puls verlangsamt sich.
Für unser Gehirn besteht kein Unterschied, ob es sich um einen physischen Schmerz, zB verursacht durch eine Verletzung, oder einen sozialen Schmerz handelt. Unser Herz leidet und verlangsamt sich. 💔 Autsch. 🥺
Was Sie als Personal-Verantwortliche:r tun sollten
Mich persönlich hat das Thema sehr nachdenklich gemacht und deshalb auf den Plan gerufen: denn im Akutfall, aber auch pro-aktiv kann so viel bewirkt werden! 🔎💔🩹❤️🏋️💪🦸
Wie? Die 7 Tipps sind ein kleiner Einblick in unseren Methodenkoffer von #agilebrain Leadership Trainings & Coachings. Wissenschaftlich fundiert. Und sowas von praxiserprobt.
Melden Sie sich gerne, wenn Sie Näheres dazu erfahren möchten.
P.S.: Sind Sie selbst Betroffene:r, suchen Sie sich bitte umgehend/aktiv Hilfe! Vertrauen Sie sich an und/oder wenden Sie sich an eine Beratungsstelle. Gerne helfen auch wir Ihnen weiter. Natürlich vertraulich.